|
Höltl Retail Solutions GmbH auf der EuroCIS 2012 |
Nachrichten - 2. März 2010
RFID hat den Durchbruch geschafft: Jetzt experimentiert auch der Mittelstand mit dieser Technologie. Damit ist für höltl Retail Solutions, Bad Hersfeld, als Spezialist für IT-Lösungen im Non-Food-Handel die Zeit reif, RFID-gestützte Prozesse jetzt auch im Warenwirtschaftssystem abzubilden.
RFID, eine Technologie zur Identifikation von Einzelartikeln entlang der kompletten Wertschöpfungskette bis hin zur Kasse im Einzelhandel, ist reif für die Praxis. Großunternehmen, die im Bereich Bekleidung mit RFID experimentierten, haben die „Pilot-Phase“ mittlerweile beendet und sich für den „Roll out“ von RFID entschieden. „RFID ist auf dem Weg in die Normalität. Jetzt wird auch der mittelständische Textilhandel das Nutzenpotenzial dieser Technologie ausschöpfen“, prognostiziert Johannes Schick, Geschäftsführer von höltl Retail Solutions, Bad Hersfeld. Das Unternehmen, einer der führenden europäischen Spezialisten für innovative und intuitive IT-Lösungen für den Einzelhandel, sieht in der Verbreitung von RFID eines der zentralen Themen der nächsten Zukunft.
Die logische Konsequenz: „RFID-Lösungen werden ab sofort Kernbestandteil des höltl-Warenwirtschaftssystems“, so Schick. Der IT-Profi geht davon aus, dass RFID mittelfristig flächendeckend genutzt wird und nicht auf vertikal agierende Unternehmen (mit Zugriff auf Produktentwicklung und Produktion) beschränkt bleiben wird. „Aufgrund der ausgesprochen positiven Erfahrungen werden immer mehr Hersteller dazu übergehen, den zur Identifikation eines Einzelartikel notwendigen RFID-Funkchip bei der Produktion in die Ware einzunähen und damit ihren Abnehmern auf Handelsseite die Nutzung von RFID zu ermöglichen“, beschreibt Schick die künftige Situation.
Zwar rationalisiert RFID den gesamten Warenfluss von der Produktion bis zum Point of Sale. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass sich allein rund 60 Prozent des quantifizierbaren Nutzens im Einzelhandel realisieren lassen. „Beispielsweise wird der Aufwand für Zählvorgänge drastisch reduziert – nach bisherigen Erfahrungen um bis zu 85 Prozent“, nennt Schick Fakten.
Das Potenzial dieser Technologie im Einzelnen:
„Alle bisherigen Pilot-Projekte zeigen, dass sich Investitionen in RFID innerhalb von zweieinhalb Jahren amortisieren“, berichtet Schick. Clou: Der RFID-Chip, in dem die Einzelartikelnummer gespeichert ist, kann gleichzeitig der Warensicherung dienen. Die Deaktivierung erfolgt wie bislang bereits üblich an der Kasse. Dazu der höltl-Chef: „Mit der Kombination von RFID und Warensicherung wird ohne großen Aufwand sichtbar, was und wie viele Artikel gestohlen wurden. Der Handel kann umgehende Maßnahmen einleiten.“
|
Anbieter/Hersteller
36251 Bad Hersfeld Mitarbeiter: 51-100
Tätigkeitsfelder: |
Bericht
Geld, Karte, Kasse: Neue Kassen mit neuen Möglichkeiten
iXtenso.com - Produkte und Dienstleitungen für den Handel
mail@iXtenso.com - http://www.iXtenso.com