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Für die neusten Multimedia-Handys gibt es nichts, was es nicht gibt. Lieder im Restaurant erkennen, den aktuellen Fahrplan des Busnetzes finden, Bücher auf dem Display des Mobiltelefons lesen, all dies ist möglich. Kleine Programme lassen das Handy sogar zum Kompass oder zur Wasserwaage werden. Mehr als 100.000 Applikationen, kurz Apps, können iPhone-Besitzer mittlerweile aus den Internetstores herunterladen. Viele dieser Anwendungen sind kostenlos, andere kosten mal weniger, aber auch mal mehr Geld. Entwickelt werden die Spiele, Navigationsprogramme oder Büroanwendungen von Jedem, der sich zum Tüftler berufen fühlt. Gegen eine Anmeldegebühr können sich Entwickler registrieren lassen und ihre Anwendungen anbieten. Doch vor allem Firmen entdecken mehr und mehr einen größeren Nutzen in der Entwicklung von Apps.
Die Anwendungen für das iPhone oder andere Mobiltelefone haben schon längst einen neuen Markt erschlossen. Die Beratungsfirma Strategy Analytics hat für das Jahr 2013 einen zu erwartenden Umsatz von sechs Milliarden Dollar durch Applikationen errechnet. Verwunderlich ist diese Prognose nicht, denn Nutzer laden sich jetzt schon mehr als 10 Anwendungen jeden Monat herunter – viele sind auch bereit dafür zu zahlen. Die Aufmerksamkeit ist enorm, was viele der Groß- und Einzelhändler für sich nutzen wollen. Gerade die geringen Entwicklungskosten machen es reizvoll mit eigenen Anwendungen auf sich aufmerksam zu machen.
So schlägt auch das SB- Warenhausunternehmen real,- neue Wege ein. Es wendet sich mit einem Serviceangebot rund um das mobile Einkaufen an seine Kunden. So finden Nutzer mit der kostenlosen real,-App den nächsten real,-Markt oder eine wöchentliche Auswahl der Sonderangebote. "Die Zugriffe mit internetfähigen Mobiltelefonen auf unsere Unternehmenswebsite sind in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Auch deshalb stellen wir unseren Kunden die meistgenutzten Online-Services jetzt in Form einer Applikation für die mobile Nutzung zur Verfügung", sagt Manfred Mandel, Chief Marketing Officer real,- International.
Soll die Anwendung nicht nur Marketingzwecken dienen, sollte auf eine vermehrte positive Bewertung der Nutzer geachtet werden. Erst durch viele Rückmeldungen rutschen Apps in den Fokus der Anwender. Nur wenn die Applikation in den Top-Listen auftaucht und sie auch wirklich einen Mehrwert hat, hat sie eine Chance langfristig erfolgreich zu sein.
Vanessa Nanzig
iXtenso.com
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